Aktuelles zu Fördermitteln

Förderungen der KfW-Förderbank

Mit dem Programm 433 fördert die KfW den Einbau stationärer Brennstoffzellensysteme in neuen oder bestehenden Wohngebäuden in Form von Zuschüssen. Die Grundförderung beträgt 5.700 Euro (Festbetrag), dazu kommt eine leistungsabhängiger Betrag von 450 Euro je angefangene 100 Watt (elektrisch).

Seit dem 01.04.2016 werden im Rahmen des "Anreizprogramms Energieeffizienz" die Erneuerung der Heizung mit gleichzeitiger Optimierung als Heizungspaket sowie der Einbau einer Wohnraumlüftungsanlage bei gleichzeitiger Durchführung einer weiteren Maßnahme als Lüftungspaket mit einem erhöhten Fördersatz gefördert.
Die Förderung für die Baubegleitung wurde auch auf Neubaumaßnahmen erweitert.
Die Förderung von Neubauten als KfW-Effizienzhaus 70 entfällt.

Die Förderungen der KfW wurden zum 01.08.2015 verbessert. Jetzt sind Gebäude förderfähig deren Bauantrag vor dem 01.02.2002 gestellt wurde.
Die Höchstsumme des Förderkredits für Effizienzhäuser wurde auf 100.000,-- Euro je Wohneinheit erhöht. Eine weitere Änderung betrifft die Höhe der Tilgungszuschüsse, der jetzt auch für Einzelmaßnahmen gewährt wird. Die Höhe des Tilgungszuschusses ist je nach Antragszeitpunkt aktuell im Internet abrufbar. Wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung und der Umsetzung.

Die Zinssätze in den meisten KfW-Kreditprogrammen wurden zum 23.01.2015 gesenkt. Das KfW-Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren" bietet z.B. Förderkredite mit Zinssätzen ab 0,75% Effektivzins. Dies gilt sowohl für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus als auch für Einzelmaßnahmen. Wir sind als Sachverstänige in den KfW-Programmen zugelassen und helfen Ihnen gerne bei der Antragstellung.

Zum 1. Juni 2014 wurden in den KfW-Förderprogrammen die Anforderungen an die Sachverständigen erhöht. Es sind nur noch Sachverständige, die in der Liste der Energieeffizienz-Experten für die Förderprogramme des Bundes eingetragen sind, berechtigt Förderanträge zu bestätigen. Wir sind selbstverständlich in der Expertenliste eingetragen. Gleichzeitig werden die Aufgaben der Sachverständigen angepasst. In Sinne der Qualitätssicherung und zur Unterstützung eines ganzheitlichen Konzepts muss der Sachverständige die Angemessenheit der Maßnahmen unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die thermische Bauphysik und die Anlagentechnik beurteilen. Auch bei Einzelmaßnahmen ist jetzt eine umfangreichere Baubegleitung und ggf. Detailplanungen durch den Sachverständigen erforderlich. Nach Durchführung der Maßnahme muss der Sachverständige die antragsgemäße Durchführung bestätigen.

Seit 1. April 2012 fördert die KfW neben den Einzelmaßnahmen für Wärmedämmung oder Heizungserneuerung auch die Optimierung bestehender Heizungsanlagen. Dabei muss der Ist-Zustand nach DIN EN 15378 analysiert werden, der hydraulische Abgleich durchgeführt werden und die Anlage in einen optimalen Betriebszustand einreguliert werden. Die Förderung erfolgt dann entweder als Förderkredit oder Zuschuss.

Mit Änderung der Förderbedingungen im Programm "Enegieeffizient Bauen" am 1. Juli 2011 muss bei der Errichtung eines KfW-Effizienzhaus-55 oder KfW-Effizienzhaus-40 eine Baubegleitung durch Sachverständige erfolgen. Wir unterstützen Sie gerne dabei.

Seit 1. März 2011 fördert die KfW-Bank neben der Komplettsanierung zum Effizienzhaus auch wieder Einzelmaßnahmen bei der energetischen Sanierung von Wohngebäuden. Es werden zum Beispiel die Dämmung von Außenwänden und Dächern sowie die Erneuerung von Fenstern und Heizung gefördert. Die Förderung erfolgt dabei wahlweise als Zuschuss oder als Förderkredit.

Die Zuschussförderung "Baubegleitung durch Sachverständige" wurde im Gegenzug auch für Einzelmaßnahmen geöffnet. Der Förderzuschuss für die Baubegleitung durch Sachverständige beträgt 50% der Honorarsumme, maximal 4.000,-- Euro je Gebäude.

BAFA-Förderung der Energieberatung

Seit 1. März 2015 ist die neue Richtlinie zum Förderprogramm Energiesparberatung-vor-Ort in Kraft. Die Fördersätze wurden auf 800,-- Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und auf 1.100,-- Euro für Mehrfamilienhäuser erhöht.

Förderfähig sind alle Gebäude, die überwiegend zu Wohnzwecken genutzt werden und deren Bauantrag vor dem 01.02.2002 gestellt wurde.

Wird bei Wohneigentumsgemeinschaften der Beratungsbericht in der Eigentümerversammlung oder im Beirat erläutert, so ist dies ebenfalls förderfähig.

BAFA-Förderung - Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Zum 1. April 2015 wurde die Förderrichtlinie novelliert. Die Fördersätze wurden deutlich erhöht und auch thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung wieder in den Förderkatalog aufgenommen.
Gefördert werden thermische Solaranalgen zur Heizungsunterstützung und/oder Warmwasserbereitung, effiziente Wärmepumpen sowie verschiedene Arten der Holzheizungen.

BAFA-Förderung - Heizungsoptimierung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert seit 1. August 2016 die Optimierung von Heizungsanlagen, die mindestens 2 Jahre alt sind. Bezuschusst werden die Durchführung des hydraulischen Abgleichs sowie der Austausch von Umwälz- oder Warmwasser-Zirkulationspumpen. Die Förderquote beträgt bis zu 30% der Kosten.

Progres.NRW Förderung

Die Landesförderung progres.nrw Markteinführung fördert verschiedene Maßnahmen zur Nutzung unerschöpflicher Energiequellen und zur rationellen Energieverwendung. Gefördert werden z.B. Wohnraumlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, Biomasseanlagen in Verbindung mit thermischen Solaranlagen, Passivhäuser und vieles mehr. Die Förderbedingungen erhalten Sie bei der Bezirksregierung Arnsberg oder sprechen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen bei der Antragstellung und erstellen auch die ggf. erforderlichen Nachweise.
Förderanträge können nur zwischen dem 4. Februar und dem 1. Dezember gestellt werden.

Landesförderung der NRW.BANK

Die NRW.BANK fördert bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im Wohnungsbestand mit einem zinsgünstigen Förderdarlehen. Der Zinssatz beträgt z.Zt. 0,5% zzgl. 0,5% jährlichen Verwaltungskostenbeitrag. Zusätzlich wird auf Antrag ein Tiglungszuschuss von 20% gewährt. Allerdings sind bei selbstgenutztem Wohnraum Einkommensgrenzen, bei vermietetem Mietpreisgrenzen zu beachten. Bewilligungstelle ist die jeweilige Stadt- oder Kreisbehörde (Wohnraumförderungsamt). Mehr infos unter NRW.BANK.